Start Automobilsport Berichte Diesel-Bestzeiten zum Einstand: Fürst/Reisinger starten bei der "Erze“ furios

Diesel-Bestzeiten zum Einstand: Fürst/Reisinger starten bei der "Erze“ furios

Diesel-Bestzeiten zum Einstand: Fürst/Reisinger starten bei der „Erze“ furios. Klare Führung nach dem ersten Rallyetag im HJS Diesel Rallye Masters für das SG-Sport Junior Team. Leider stoppen technische Probleme am frühen Sonntagmorgen die schnelle Fahrt der Diesel-Neueinsteiger  und zwingen zur Aufgabe.
 Erzgebirge 2010
In kürzester Zeit hat sich Johannes Fürst (Tiefenbach) in der Rallye-Szene einen exzellenten Ruf erarbeitet. Zu Recht, wie der 22-jährige Schreiner vom AMC Regen bei der Rallye Erzgebirge, dem Auftakt zum HJS Diesel- und ADAC Rallye Masters, einmal mehr eindrucksvoll bewies. Dabei war bei dieser Veranstaltung fast alles neu für ihn. Beginnend mit dem Einsatzfahrzeug, dem Allrad angetriebenen Subaru Boxer-Diesel. Seine Rallye-Erfahrungen sammelte er bisher auf Fronttrieblern mit Benzinmotoren.

Erstmals brauchte er sich um die technische Vorbereitung seines Boliden nicht selbst mit zu kümmern, die eingespielte SG-Sport Mannschaft lieferte den Impreza rallyefertig an und sorgte auch für die weitere Betreuung. Das Auto konnte er im Rahmen der Osterrallye Tiefenbach kurz kennenlernen, die im HJS Diesel Rallye Masters vorgeschriebenen Hankook Einheitsreifen nicht, da diese erst im Erzgebirge zur Verfügung standen. Eine bekannte Größe dagegen war Copilot Ludwig Reisinger (ASC Tiefenbach). Mit dem Passauer Routinier war Johannes schon bei der Herbst Rallye Leiben 2009 erfolgreich unterwegs.Wo würde man mit dem neu geschnürten Paket stehen? Die erste Wertungsprüfung am späten Samstagnachmittag musste den Aufschluss bringen. Das Wetter fuhr als Unsicherheitsfaktor mit, Regen hing in der Luft. Das SG-Sport Junior Team ging mit Startnummer 36 – eine der letzten im HJS Diesel Feld – ins Rennen. Und geriet prompt ab der Hälfte der 8,57 Kilometer der Bestzeitprüfung Oberdorf 1 in heftige Niederschläge. Von denen die früher Gestarteten – darunter die Erfolgreichsten des Vorjahres – verschont blieben. Dennoch erzielte das neue Team Johannes Fürst/Ludwig Reisinger auf dem Subaru Boxer-Diesel absolut sensationell die schnellste Zeit unter den 14 gestarteten „Selbstzündern“. Mit 1,8 Sekunden Vorsprung auf den amtierenden HJS Champion Holger Knöbel (Opel Astra). Die zweite WP, der Erzgebirgs-Klassiker Grünhain, musste nach einem spektakulären, für die Insassen glimpflich verlaufenden, Unfall neutralisiert werden. Kurzer Fahrzeugcheck im Stollberger Servicepark, das „Nightface“ – ultrahelle Zusatzscheinwerfer – montiert, und wieder hinaus zur finalen Prüfung des ersten Rallyetages, der zweiten Durchfahrung der WP Oberberg. Alle erwarteten, dass die etablierten Diesel-Teams nun Jagd auf den SG-Sport Junior machen würden. Das versuchten sie auch prompt. Holger Knöbel bestätigte später fair, am Limit unterwegs gewesen zu sein. Aber wieder waren Fürst/Reisinger eine Klasse für sich, setzten bei Nacht unter schwierigsten Bedingungen erneut die Diesel Bestzeit, diesmal sogar mit 5,5 Sekunden Abstand, glänzten als 11. Gesamt unter knapp 70 Startern.Strahlende Gesichter rundum, 45 Minuten Zeit, den grünen Subaru Impreza auf den nächsten Tag vorzubereiten.

 

Erzgebirge 2010Frühes Aufstehen dann am Sonntag. Restart um 06:42 Uhr, auf Platz 12 der Gesamtwertung und in Führung der Diesel-Division liegend. Kurzer Reifenservice, hinaus zur WP 4 Jahnsdorf 1, einem selektiven Rundkurs. Die erste Runde optimal gemeistert. In der Zweiten dann das Unfassbare. Rote Warnlampen im Cockpit flackern auf, schweren Herzens muss Johannes den Motor abstellen. Das Aus nach furioser Fahrt. Mit allen Chancen auf einen Premierensieg. So hart kann Motorsport sein.Das Fazit von Johannes ist klarerweise zweigeteilt: „Der Subaru hat eine hervorragende Basis. Fahrwerk, Traktion, Bremse, Handling, Leistung, alles ist vom Feinsten. Ich bin selbst überrascht davon, wie schnell ich mich an das neue Auto gewöhnt habe. Und auch von meinen gefahrenen Zeiten, immerhin war die „Crème da la Crème“ des HJS Diesel Rallye Masters am Start. Und die bringen im Gegensatz zu mir jede Menge Selbstzünder Erfahrung mit. Der Ausfall ist natürlich ärgerlich, geht möglicherweise nur auf eine Kleinigkeit zurück. Aber so wie ich das SG-Sport Team kenne, werden sie alles daran setzen den Defekt schnell und gründlich zu analysieren. Und für die Zukunft auszuschließen.“Bereits am 01. Mai steht mit der Rallye Sulingen der nächste Einsatz auf dem Programm. Die Veranstaltung im „hohen Norden“ ist – wie die „Erze“ – Neuland für das SG-Sport Junior Team. Das natürlich darauf brennt, sich dort wieder so gut zu präsentieren wie im Erzgebirge.Uli Kohl, April 2010Diesel-Bestzeiten zum Einstand: Fürst/Reisinger starten bei der „Erze“ furios
Klare Führung nach dem ersten Rallyetag im HJS Diesel Rallye Masters für das SG-Sport Junior Team. Leider stoppen technische Probleme am frühen Sonntagmorgen die schnelle Fahrt der Diesel-Neueinsteiger  und zwingen zur Aufgabe.
In kürzester Zeit hat sich Johannes Fürst (Tiefenbach) in der Rallye-Szene einen exzellenten Ruf erarbeitet. Zu Recht, wie der 22-jährige Schreiner vom AMC Regen bei der Rallye Erzgebirge, dem Auftakt zum HJS Diesel- und ADAC Rallye Masters, einmal mehr eindrucksvoll bewies.
Dabei war bei dieser Veranstaltung fast alles neu für ihn. Beginnend mit dem Einsatzfahrzeug, dem Allrad angetriebenen Subaru Boxer-Diesel. Seine Rallye-Erfahrungen sammelte er bisher auf Fronttrieblern mit Benzinmotoren. Erstmals brauchte er sich um die technische Vorbereitung seines Boliden nicht selbst mit zu kümmern, die eingespielte SG-Sport Mannschaft lieferte den Impreza rallyefertig an und sorgte auch für die weitere Betreuung. Das Auto konnte er im Rahmen der Osterrallye Tiefenbach kurz kennenlernen, die im HJS Diesel Rallye Masters vorgeschriebenen Hankook Einheitsreifen nicht, da diese erst im Erzgebirge zur Verfügung standen. Eine bekannte Größe dagegen war Copilot Ludwig Reisinger (ASC Tiefenbach). Mit dem Passauer Routinier war Johannes schon bei der Herbst Rallye Leiben 2009 erfolgreich unterwegs.
Wo würde man mit dem neu geschnürten Paket stehen? Die erste Wertungsprüfung am späten Samstagnachmittag musste den Aufschluss bringen. Das Wetter fuhr als Unsicherheitsfaktor mit, Regen hing in der Luft. Das SG-Sport Junior Team ging mit Startnummer 36 – eine der letzten im HJS Diesel Feld – ins Rennen. Und geriet prompt ab der Hälfte der 8,57 Kilometer der Bestzeitprüfung Oberdorf 1 in heftige Niederschläge. Von denen die früher Gestarteten – darunter die Erfolgreichsten des Vorjahres – verschont blieben. Dennoch erzielte das neue Team Johannes Fürst/Ludwig Reisinger auf dem Subaru Boxer-Diesel absolut sensationell die schnellste Zeit unter den 14 gestarteten „Selbstzündern“. Mit 1,8 Sekunden Vorsprung auf den amtierenden HJS Champion Holger Knöbel (Opel Astra). Die zweite WP, der Erzgebirgs-Klassiker Grünhain, musste nach einem spektakulären, für die Insassen glimpflich verlaufenden, Unfall neutralisiert werden. Kurzer Fahrzeugcheck im Stollberger Servicepark, das „Nightface“ – ultrahelle Zusatzscheinwerfer – montiert, und wieder hinaus zur finalen Prüfung des ersten Rallyetages, der zweiten Durchfahrung der WP Oberberg. Alle erwarteten, dass die etablierten Diesel-Teams nun Jagd auf den SG-Sport Junior machen würden. Das versuchten sie auch prompt. Holger Knöbel bestätigte später fair, am Limit unterwegs gewesen zu sein. Aber wieder waren Fürst/Reisinger eine Klasse für sich, setzten bei Nacht unter schwierigsten Bedingungen erneut die Diesel Bestzeit, diesmal sogar mit 5,5 Sekunden Abstand, glänzten als 11. Gesamt unter knapp 70 Startern.
Strahlende Gesichter rundum, 45 Minuten Zeit, den grünen Subaru Impreza auf den nächsten Tag vorzubereiten. Frühes Aufstehen dann am Sonntag. Restart um 06:42 Uhr, auf Platz 12 der Gesamtwertung und in Führung der Diesel-Division liegend. Kurzer Reifenservice, hinaus zur WP 4 Jahnsdorf 1, einem selektiven Rundkurs. Die erste Runde optimal gemeistert. In der Zweiten dann das Unfassbare. Rote Warnlampen im Cockpit flackern auf, schweren Herzens muss Johannes den Motor abstellen. Das Aus nach furioser Fahrt. Mit allen Chancen auf einen Premierensieg. So hart kann Motorsport sein.
Das Fazit von Johannes ist klarerweise zweigeteilt: „Der Subaru hat eine hervorragende Basis. Fahrwerk, Traktion, Bremse, Handling, Leistung, alles ist vom Feinsten. Ich bin selbst überrascht davon, wie schnell ich mich an das neue Auto gewöhnt habe. Und auch von meinen gefahrenen Zeiten, immerhin war die „Crème da la Crème“ des HJS Diesel Rallye Masters am Start. Und die bringen im Gegensatz zu mir jede Menge Selbstzünder Erfahrung mit. Der Ausfall ist natürlich ärgerlich, geht möglicherweise nur auf eine Kleinigkeit zurück. Aber so wie ich das SG-Sport Team kenne, werden sie alles daran setzen den Defekt schnell und gründlich zu analysieren. Und für die Zukunft auszuschließen.“
Bereits am 01. Mai steht mit der Rallye Sulingen der nächste Einsatz auf dem Programm. Die Veranstaltung im „hohen Norden“ ist – wie die „Erze“ – Neuland für das SG-Sport Junior Team. Das natürlich darauf brennt, sich dort wieder so gut zu präsentieren wie im Erzgebirge.

Uli Kohl, April 2010

 

Jugendkart aktuell

Das nächste (woechentliche) Training findet am Samstag 11.09.2010 statt. Wir treffen uns um 13:15 Uhr auf dem TUEV Gelaende.
 
Am 09.09.2010 findet das Schnuppertraining, im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Regen, statt. Die Jugendgruppe trifft sich um 09:30 Uhr auf dem Parkplatz vor der Tierzuchthalle. [mehr Info´s zum Ferienprogramm]

Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Newsflash

Jugendkart aktuell

Das nächste (woechentliche) Training findet am Samstag 11.09.2010 statt. Wir treffen uns um 13:15 Uhr auf dem TUEV Gelaende.
 
Am 09.09.2010 findet das Schnuppertraining, im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Regen, statt. Die Jugendgruppe trifft sich um 09:30 Uhr auf dem Parkplatz vor der Tierzuchthalle. [mehr Info´s zum Ferienprogramm]